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Einführung in das Thema „Transkulturalität“ jetzt veröffentlicht
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15.09.2011, 12:41 Uhr, Beruf und Ausbildung
Göttingen, 15.09.2011 – Einen neuen Blick auf gesellschaftliche Vielfalt jenseits der Inter- und Multikulturalität bietet das in der Wissenschaft bisher kaum diskutierte Konzept der Transkulturalität.
Ein Grundlagentext hierzu ist jetzt auf der Homepage des Weiterbildungsinstitutes IKUD® Seminare veröffentlicht worden.
In Zeiten der Globalisierung und der transnationalen Migrationsbewegungen wird die Frage nach der kulturellen Identitätsbildung immer wieder kontrovers diskutiert. Das Spektrum hierbei reicht von „McDonaldisierung“ bis zum „Kampf der Kulturen“. Gerade auch seit Thilo Sarrazins umstrittener Kritik an der sogenannten Multikulti-Gesellschaft lässt das essentialistische Kulturverständnis einiger Politiker so manchen mit dem Kopf schütteln.
Dabei hat sich jenseits der öffentlichen Wahrnehmung der Kulturbegriff in den Kulturwissenschaften um einiges weiter entwickelt: Indem Kultur nicht mehr als gegeben, sondern als konstruiert verstanden wird, können individuelle Lebensformen und Wahrnehmungen umfassender beleuchtet werden. Anstelle einer Kulturalisierung von Problemen können so häufig soziale, rechtliche oder politische Probleme identifiziert werden.
Der im deutschen Sprachraum durch Wolfgang Welsch geprägte Begriff der „Transkulturalität“ versucht den veralteten, homogenen Kulturbegriff der „Kulturkreise“, „inselhaften“ oder „containerartigen“ Kulturen zu überwinden und über kulturelle Grenzen hinweg zu denken. Welschs Interesse liegt auf den grenzüberschreitenden Gemeinsamkeiten. Hiermit stellt er für die Integrationsbemühungen in einer globalisierten und durch Zuwanderung geprägten Gesellschaft einen wertvollen Beitrag zur Verständigung zwischen den durch unterschiedliche Einflüsse geprägten Mitgliedern der Gesellschaft dar und richtet gleichzeitig einen Fokus auf internationale Kommunikations- und Migrationspfade.
Der jetzt auf der Homepage von IKUD® Seminare veröffentlichte Beitrag fasst wesentliche Grundlagen des noch nicht zu genüge empirisch erfassten Transkulturalitätsbegriffs zusammen und versucht, ihn mit seinen Stärken und Schwächen in den Kulturdiskurs einzuordnen, um die Chancen des Ansatzes auszuloten. Einsehbar ist der Artikel unter: http://www.ikud-seminare.de/transkulturalitaet.html
Ein Grundlagentext hierzu ist jetzt auf der Homepage des Weiterbildungsinstitutes IKUD® Seminare veröffentlicht worden.
In Zeiten der Globalisierung und der transnationalen Migrationsbewegungen wird die Frage nach der kulturellen Identitätsbildung immer wieder kontrovers diskutiert. Das Spektrum hierbei reicht von „McDonaldisierung“ bis zum „Kampf der Kulturen“. Gerade auch seit Thilo Sarrazins umstrittener Kritik an der sogenannten Multikulti-Gesellschaft lässt das essentialistische Kulturverständnis einiger Politiker so manchen mit dem Kopf schütteln.
Dabei hat sich jenseits der öffentlichen Wahrnehmung der Kulturbegriff in den Kulturwissenschaften um einiges weiter entwickelt: Indem Kultur nicht mehr als gegeben, sondern als konstruiert verstanden wird, können individuelle Lebensformen und Wahrnehmungen umfassender beleuchtet werden. Anstelle einer Kulturalisierung von Problemen können so häufig soziale, rechtliche oder politische Probleme identifiziert werden.
Der im deutschen Sprachraum durch Wolfgang Welsch geprägte Begriff der „Transkulturalität“ versucht den veralteten, homogenen Kulturbegriff der „Kulturkreise“, „inselhaften“ oder „containerartigen“ Kulturen zu überwinden und über kulturelle Grenzen hinweg zu denken. Welschs Interesse liegt auf den grenzüberschreitenden Gemeinsamkeiten. Hiermit stellt er für die Integrationsbemühungen in einer globalisierten und durch Zuwanderung geprägten Gesellschaft einen wertvollen Beitrag zur Verständigung zwischen den durch unterschiedliche Einflüsse geprägten Mitgliedern der Gesellschaft dar und richtet gleichzeitig einen Fokus auf internationale Kommunikations- und Migrationspfade.
Der jetzt auf der Homepage von IKUD® Seminare veröffentlichte Beitrag fasst wesentliche Grundlagen des noch nicht zu genüge empirisch erfassten Transkulturalitätsbegriffs zusammen und versucht, ihn mit seinen Stärken und Schwächen in den Kulturdiskurs einzuordnen, um die Chancen des Ansatzes auszuloten. Einsehbar ist der Artikel unter: http://www.ikud-seminare.de/transkulturalitaet.html
Autor / Kontakt:IKUD Seminare
Herr Alexander Reeb
Göttingen
Fon: 0551 3811278
Fax: 0551 3811279
URL: http://www.ikud-seminare.de
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