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Auf Sprachreisen interkulturelle Missverständnisse vermeiden
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06.04.2011, 16:30 Uhr, Fremdsprachen
Zu Beginn einer Sprachreise sehen Sie sich nicht nur mit sprachlichen Schwierigkeiten konfrontiert, sondern auch mit Verständnisproblemen, die nicht einfach mit Hilfe eines einfachen Wörterbuchs aus dem Weg geräumt werden können. Solche interkulturellen Missverständnisse entstehen dann, wenn zwei fremde Kulturen, die zu wenig voneinander wissen, aufeinander treffen.
Deshalb sollte man sich bereits im Vorfeld einer Sprachreise mit den kulturellen Gepflogenheiten des Ziellandes auseinander setzen. Zur Anregung und Unterstützung finden Sie hier eine Auflistung bekannter interkultureller Missverständnisse, die immer wieder auftauchen, mit ein wenig Hintergrundwissen aber leicht vermieden werden können.
Los geht es schon bei der Begrüßung. Während wir Deutschen uns in der Regel mit einem freundlichen Handschlag begrüßen und dabei in die Augen sehen, ist diese Art der Begrüßung nicht überall willkommen. Wer in etwa eine Sprachreise nach Japan plant, der sollte sich an eine dezente Verbeugung gewöhnen und dabei direkten Blickkontakt vermeiden, wird dieser im Land der aufgehenden Sonne doch als unhöfliches Anstarren bewertet.
Eine weitere Falle lauert beim Essen. Deutsche Tischmanieren sind nämlich nicht überall gerne gesehen. Vor allem in China ist es üblich, mit lautem Schmatzen und Schlürfen zum Ausdruck zu bringen, wie gut es einem schmeckt – eine Sitte, die europäische Reisende wahrscheinlich nur schwer annehmen können. Einfacher wird es dann schon in Russland: Wer sich im Klaren darüber ist, dass ein leer gegessener Teller den Wunsch nach Nachschlag signalisiert, der kann Probleme leicht vermeiden, indem er stets einen kleinen Rest übrig lässt, sofern er satt ist und während seiner Sprachreise nicht enorm an Körpergewicht zulegen will.
Auch das Thema Pünktlichkeit wird in anderen Kulturen sehr unterschiedlich behandelt. Während wir in Deutschland nach dem Motto „Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige“ leben, wird darauf in vielen Ländern keinen Wert gelegt. Im Gegenteil: In weiten Teilen Lateinamerikas, Afrikas und Asiens (mit Ausnahme Japans) wird Pünktlichkeit nicht mit Respekt gegenüber anderen in Verbindung gebracht. Dementsprechend ist eine Verspätung von einer halben Stunde oder sogar das Fernbleiben nicht schlimm.
Sie sehen, auf einer Sprachreise warten zahlreiche Fettnäpfchen in fast jedem Lebensbereich. Wer sich im Vorfeld seiner Reise jedoch mit den kulturellen Besonderheiten seines Ziellandes auseinander setzt, sollte keine Probleme haben, diese zu umschiffen. Ziel einer jeden Sprachreise ist es schließlich nicht nur, seine Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern, sondern auch, ein Land und seine Kultur kennen zu lernen.
Deshalb sollte man sich bereits im Vorfeld einer Sprachreise mit den kulturellen Gepflogenheiten des Ziellandes auseinander setzen. Zur Anregung und Unterstützung finden Sie hier eine Auflistung bekannter interkultureller Missverständnisse, die immer wieder auftauchen, mit ein wenig Hintergrundwissen aber leicht vermieden werden können.
Los geht es schon bei der Begrüßung. Während wir Deutschen uns in der Regel mit einem freundlichen Handschlag begrüßen und dabei in die Augen sehen, ist diese Art der Begrüßung nicht überall willkommen. Wer in etwa eine Sprachreise nach Japan plant, der sollte sich an eine dezente Verbeugung gewöhnen und dabei direkten Blickkontakt vermeiden, wird dieser im Land der aufgehenden Sonne doch als unhöfliches Anstarren bewertet.
Eine weitere Falle lauert beim Essen. Deutsche Tischmanieren sind nämlich nicht überall gerne gesehen. Vor allem in China ist es üblich, mit lautem Schmatzen und Schlürfen zum Ausdruck zu bringen, wie gut es einem schmeckt – eine Sitte, die europäische Reisende wahrscheinlich nur schwer annehmen können. Einfacher wird es dann schon in Russland: Wer sich im Klaren darüber ist, dass ein leer gegessener Teller den Wunsch nach Nachschlag signalisiert, der kann Probleme leicht vermeiden, indem er stets einen kleinen Rest übrig lässt, sofern er satt ist und während seiner Sprachreise nicht enorm an Körpergewicht zulegen will.
Auch das Thema Pünktlichkeit wird in anderen Kulturen sehr unterschiedlich behandelt. Während wir in Deutschland nach dem Motto „Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige“ leben, wird darauf in vielen Ländern keinen Wert gelegt. Im Gegenteil: In weiten Teilen Lateinamerikas, Afrikas und Asiens (mit Ausnahme Japans) wird Pünktlichkeit nicht mit Respekt gegenüber anderen in Verbindung gebracht. Dementsprechend ist eine Verspätung von einer halben Stunde oder sogar das Fernbleiben nicht schlimm.
Sie sehen, auf einer Sprachreise warten zahlreiche Fettnäpfchen in fast jedem Lebensbereich. Wer sich im Vorfeld seiner Reise jedoch mit den kulturellen Besonderheiten seines Ziellandes auseinander setzt, sollte keine Probleme haben, diese zu umschiffen. Ziel einer jeden Sprachreise ist es schließlich nicht nur, seine Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern, sondern auch, ein Land und seine Kultur kennen zu lernen.
Autor / Kontakt:Kolumbus Sprachreisen
Frau Henrike Dörr
50823 Köln
URL: http://www.kolumbus-sprachreisen.de/
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