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Liszt-Ausstellung der Landesmusikakademie Sondershausen komplettiert
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19.01.2011, 10:43 Uhr, Wissenschaft und Forschung
Die Landesmusikakademie Sondershausen hat ihre Ausstellung über Franz Liszt pünktlich zum Liszt-Jahr 2011 komplettiert. Konzipiert vom Thüringischen Landesmusikarchiv der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, lässt die Ausstellung die Bedeutung von Franz Liszt in Sondershausen nachvollziehbar machen. Anhand von Texttafeln, Notenhandschriften, Briefen, Konzertprogrammen, Presseartikeln und zahlreichen Abbildungen werden alle Aufenthalte Liszts in Sondershausen dokumentiert, darunter auch die Uraufführung von Liszts Symphonischer Dichtung Hamlet 1878 in Gegenwart des Komponisten. Ebenfalls wird die Sondershäuser Hofkapelle vorgestellt, die für die Intentionen des Meisters im Sinne einer weit in die Zukunft reichenden europäischen Musikkultur von großer Bedeutung war. Erstmalig traf Liszt 1852 in Ballenstedt im Harz auf die Sondershäuser Hofkapelle, wo Liszt das erste große Musikfest initiiert hatte, dass die Neudeutsche Schule außerhalb Weimars repräsentierte. 1853 trat dann Eduard Stein das Hofkapellmeisteramt in Sondershausen an und engagierte sich von Beginn an für die Musik Liszts und Wagners. So kam Liszt schließlich auf Einladung Steins 1856 nach Sondershausen.
Die Ausstellung widmet sich folglich auch anderen Persönlichkeiten wie dem erwähnten Eduard Stein, aber auch dem Stein-Schüler und späteren Direktor der Londoner Royal Academy of Music, Sir Alexander Campbell Mackenzie, Max Erdmannsdörfer und Carl Schröder. Weitere Musiker, die für die Stadt von Bedeutung waren, z.B. Hugo Riemann, Max Reger und Max Bruch, sind in der Ausstellung ebenfalls vertreten. Die Tonkünstlerversammlung des Allgemeinen Deutschen Musikvereins 1886, zu der sich die musikinteressierte Welt in Sondershausen traf, wird als ein Höhepunkt in der internationalen Wahrnehmung der Musikstadt dargestellt.
Die Ausstellung kann nach vorheriger Anmeldung im Büro der Landesmusikakademie besucht werden.
Die Ausstellung widmet sich folglich auch anderen Persönlichkeiten wie dem erwähnten Eduard Stein, aber auch dem Stein-Schüler und späteren Direktor der Londoner Royal Academy of Music, Sir Alexander Campbell Mackenzie, Max Erdmannsdörfer und Carl Schröder. Weitere Musiker, die für die Stadt von Bedeutung waren, z.B. Hugo Riemann, Max Reger und Max Bruch, sind in der Ausstellung ebenfalls vertreten. Die Tonkünstlerversammlung des Allgemeinen Deutschen Musikvereins 1886, zu der sich die musikinteressierte Welt in Sondershausen traf, wird als ein Höhepunkt in der internationalen Wahrnehmung der Musikstadt dargestellt.
Die Ausstellung kann nach vorheriger Anmeldung im Büro der Landesmusikakademie besucht werden.
Autor / Kontakt:
Landesmusikakademie Sondershausen
Frau Anja Bernhardt
Sondershausen
Fon: 03632 666326
URL: http://www.landesmusikakademie-sondershausen.de
Landesmusikakademie Sondershausen
Frau Anja Bernhardt
Sondershausen
Fon: 03632 666326
URL: http://www.landesmusikakademie-sondershausen.de
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